Kleinwerkzeug

Systainer – Ein Kunstwort?

Für dem Heimbedarf braucht es unbedingt eine kleine Auswahl an verschiedenem Werkzeug, um in verschiedenen Alltagssituationen auch mal selber Hand anlegen zu können. Dadurch können Sie eine Menge Geld sparen und lernen dabei auch noch etwas fürs Leben. Doch oft findet man das Werkzeug in einer schäbigen Kiste, wo es ungeordnet herumliegt. Gibt es da nicht eine bessere Alternative?

Und ja, die gibt es! Der Systainer, im Übrigen ein Kunstwort aus System und Container, ist im Grunde genommen eine Aufbewahrungskiste. In dieser Kiste lässt sich das Werkzeug sehr gut und vor allem auch geordnet verstauen. Die Systainer zeichnen sich durch hohe Strapazierfähigkeit aus, bestehen also aus einem sehr robusten Material. Dieses kann sowohl Metall, als auch ein Kunststoff sein. Letzterer ist wesentlich leichter und verringert somit das Gesamtgewicht des Systainers.

Temperaturen von minus 40 Grad bis zu 90 Grad machen den Kisten dank ABS-Kunststoff nichts aus. Außerdem zeichnen sie sich durch Stoßfestigkeit aus und besitzen verschiedene Ordnungsmöglichkeiten für kleines Zubehör, wie Nägel, Schrauben oder Dichtungsringe. Bei großen Systainern kann es sich auch lohnen eine Rollunterlage zu besorgen. Mit dieser können Sie die Aufbewahrungskiste auch rollen, wenn sie zu schwer ist.

Ein Systainer lohnt sich für alle, die ihr Werkzeug gerne geordnet vorfinden und auch über eine gute Auswahl verschiedener Werkzeuge verfügen. Denn Übersichtlichkeit und Gruppierungen können mit einem Systainer sehr gut realisiert werden. Die Kisten gibt es auch in verschiedenen Größen mit unterschiedlichem Zubehör, für alle Bedürfnisse. Große Kisten eignen sich besonders gut für professionelle und gewerbliche Handwerker, die oft eine sehr große Menge Werkzeug transportieren müssen.

Für den Heimbedarf eignen sich meist kleinere Kisten ab 10 cm Höhe, da man im Haushalt meist nur eine bescheidene Auswahl an Werkzeug braucht. Viel muss ein Systainer auch nicht Kosten. Die Aufbewahrungsboxen für Werkzeug etc. gibt es bereits ab 30 €. Eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt. Denn Ordnung und Übersichtlichkeit sind ein hohes Gut, auch bei Reparaturen und Werkzeug. Und ein Systainer ist meist auch besser als ein Schuhkarton oder eine billige Plastikbox.

Der Akkuschrauber

Hilfreich und Nützlich für Hobby-Handwerker und Profis

Der Akkuschrauber ist ein akkubetriebenes bohrmaschinenähnliches Werkzeug, das man unabhängig vom Stromnetz für Schraub- und Bohrarbeiten einsetzen kann. Durch sein geringes Gewicht ist er für eine Vielzahl unterschiedlicher Schraub- und Bohrtätigkeiten verwendbar. Eine Vorrichtung, mit der die Laufrichtung eingestellt werden kann, ermöglicht das Ein- und Ausdrehen von Schrauben.

Wegen seiner leichten und bequemen Handhabung ist dieses Gerät sowohl für den Hobby-Bastler als auch für den Profi geeignet. Gleichermaßen auch für Sie und Ihn. Er kann für die meisten Arbeiten die mit Netzanschluss betriebene Bohrmaschine komplett ersetzen.

Mit hohen Drehzahlen können Kreuzschlitz- oder Torx-Schrauben eingesetzt werden um Bauteile miteinander zu verbinden, ohne dabei den Schraubenkopf zu beschädigen. Ebenso können mit entsprechenden Bohrern kleinere Löcher in die meist unterschiedlichsten Materialien gebohrt werden.

 

Ein Akkuschrauber für Montagearbeiten

Für einfache Montagearbeiten und/oder in beengten Verhältnissen eignen sich die, leider eher schwächeren, Akkuschrauber in stiftartiger Bauweise. Ältere Modelle verfügen noch über den einer Bohrmaschine ähnlichen Pistolengriff. Mittlerweilen hat sich jedoch der T-Griff als Bauform durchgesetzt, die eine bessere Handhabung gewährleistet. Eine oft enthaltene Einrichtung sorgt dafür, dass die Arbeitsspindel bei Beendigung des Schraubvorgangs selbstständig still gesetzt wird. Es wird somit eine Abbremsung bewirkt.

Akkuschrauber gibt es in verschiedenen Qualitäten und Ausstattungsmerkmalen. Beim Kauf sollte deshalb besonders auf die Stabilität, die Drehzahl und die Kapazität in Volt geachtet werden. Auch sollte man darauf achten, dass ein derartiges Werkzeug hochwertige Bits und Bohrer erforderlich macht, um ein gutes Ergebnis zu erzielen und ein gutes Arbeiten zu ermöglichen.

Akkuschrauber und ihre Ausstattungsmerkmale

Verschiedene Modelle von Akkuschraubern verfügen über die Möglichkeit, den Drehmoment einzustellen, um so ein gleichmäßiges Anziehen der Schrauben zu erreichen. Senkschrauben können mittels eines einstellbaren Tiefenanschlags flächenparallel zur Oberfläche verschraubt werden.

Einige Bohrschrauber sind mit dem sogenannten Spotlight ausgestattet sind. Diese Lichtfunktion ähnelt einem Scheinwerfer, der selbst in dunkler Umgebung ein Arbeiten ermöglicht. Weitere Ausstattungskennzeichen sind bei einigen Geräten ein Schnellspannbohrfutter, welches ein schnelles Wechseln der Bits und Bohrer ermöglicht.

Praktisch und ebenso hilfreich ist der Magnethalter den man an manchen Geräten findet. Hier werden die Schrauben, die bei den Arbeiten verwendet werden sollen, angehaftet. Jeder kennt es: wie komme ich in diese Ecke? Spezielle Winkelvorsätze erweisen sich in dieser Situation als sehr praktisch für Arbeiten um die Ecke.

Verwendung von Akkus in Akkuschraubern

Bei älteren Modellen finden meist NiCd- oder NiMH-Zellen Verwendung. Aber auch bei Akkuschraubern mit höheren Leistungen, wie 12, 14,4 oder mehr Volt werden NiCd- oder NiMH-Zellen eingesetzt. Die Handhabung der mit diesen Zellen bestückten Geräten fällt manchmal allerdings etwas schwer, da zum Teil eine leichte Handhabbarkeit etwas eingeschränkt ist.

Für derartige Akkus empfehlen sich Schnellladestationen, die verhindern, dass sich das Akku beim Laden nicht überhitzt und somit schädigt. Inzwischen werden von namhaften Herstellern aber auch Lithium-Ionen-Akkumulatoren für Bohrmaschinen eingesetzt. So ist auch eine professionelle Anwendung bei einem Akkuschrauber durch ein besseres Leistungsgewicht, kürzere Ladezeiten mit geringer Selbstentladung durch Überhitzung dieser Akkumulatoren gegeben.